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Schwimmen für die Fitness

Im Sommer geht man gerne und viel ins kühle Nass, im Winter jedoch eher selten bis gar nicht. Oftmals spricht man so nach einem harten Winter wieder davon, dass man sich Winterspeck angefuttert hätte und dieser als guter Vorsatz fürs nächste Jahr wieder abtrainiert werden müsse.

Dieses Prinzip, das heißt das Abnehmen im Sommer geschieht dabei meißt von ganz allein. Auch die Essgewohnheiten haben sich in der Regel kaum verändert. Woher kommt es also, dass man im Winter wieder etwas zunimmt?

Vielleicht liegt dies möglicherweise an der fehlenden Bewegung. Im Sommer, wenn man viel Schwimmen geht, ist man selbstverständlich wesentlich aktiver. Dabei würde man in erster Linie gar nicht vermuten, dass Schwimmen so sehr zu einem gesunden Körper beiträgt.

Schwimmen ist gesund

Schwimmen, was auf den ersten Blick nach wenig Kraftaufwand aussieht, ist ein Training für den ganzen Körper, genauer gesagt sogar für die gesamte Muskulatur. Selbstverständlich ist dies aber auch abhängig vom eigenen Schwimmstil und die Länge des Swimmingpool.

Der meistgeschwommene Schwimmstil ist dabei das Brustschwimmen. Hierbei handelt es sich um ein perfektes Training für die gesamte Muskulatur des Oberkörpers. Arm-, Brust- und Schultermuskulatur werden hier besonders beansprucht. Ungefähr eine Stunde schwimmen in diesem Stil verbrennt stolze 530 Kilokaloerien.

Nicht zu unterschätzen ist das sogenannte "Kraulschwimmen". Hier wird die Armmuskulatur gefordert und gefördert. Dieser Schwimmstil fordert Kraft und Ausdauer. Wer das Kraulen richtig beherrscht und eine Stunde lang durchhält, verbrennt bis zu 900 Kilokalorien.

Zu guter letzt gibt es noch das Rückenschwimmen, wobei nicht nur die Körpermuskulatur, sondern auch die Balance gefördert wird.

Wer längere Zeit nicht geschwommen ist, sollte jedoch nicht von Anfang an die maximale Leistung geben. Gerade für den Anfang sollte man sich einige Zeit lang etwas einschwimmen. Hierfür eignet sich das Schwimmen im allseits bekannten Frosch-Stil. Langes ausgiebiges Schwimmen kann auch in diesem Schwimmstil den Körper fördern.

Auf die Atmung kommt es an

Nicht jeder Atmet richtig. Je nach Schwimmstil heißt es auch auf eine gesunde und im entsprechenden Rhytmus liegende Atmung zu achten. Falsches Atmen kann im schlimmsten Fall sogar dazu führen, dass man schon nach sehr kurzer Zeit außer Atem ist. So bringt natürlich auch der beste Trainingsplan wenig. Auch die Körperhaltung spielt eine Rolle. Beim Kraulen beispielsweise sollte man ruhig auch mit unterschiedlichen Kopfhaltungen sich durch das Wasser bewegen. So kann der Kopf einerseits hochgestreckt sein, andererseits auch stark abgesenkt werden.

Schwimmen fördert die Gesundheit

Durch Schwimmen werden auch Hormone wie Endorphin oder Serotonin im Körper ausgeschüttet. Stress kann durch diese Stoffe schneller abgebaut werden, was letzten Endes auch zur geistigen Fitness beiträgt.